Energie

Dachdämmung: warm im Winter, kühl im Sommer

Ein ungedämmtes Dach ist im Winter die größte Wärmelücke des Hauses — und im Sommer der Grund, warum es oben nicht auszuhalten ist.

Je nach Bauzustand dämmen wir zwischen den Sparren, auf den Sparren oder — wenn der Dachraum nicht ausgebaut ist — die oberste Geschossdecke. Welche Variante passt, hängt davon ab, ob das Dach ohnehin geöffnet wird.

Zur Dämmung gehören immer die luftdichte Ebene innen und eine diffusionsoffene Unterdeckbahn außen. Fehlt eine davon, wandert Feuchtigkeit in die Konstruktion.

Dachfläche mit Zwischensparrendämmung und diffusionsoffener Unterdeckbahn

Das gehört dazu

  • Zwischensparrendämmung im Bestand
  • Aufsparrendämmung bei Neueindeckung
  • Dämmung der obersten Geschossdecke
  • Luftdichte Ebene mit Dampfbremse
  • Diffusionsoffene Unterdeckbahn außen

Ablauf einer dämmung

  1. 1

    Aufnahme

    Sparrenhöhe, Nutzung und Bestand prüfen.

  2. 2

    Variante

    Dämmart und Materialstärke festlegen.

  3. 3

    Einbau

    Dämmung, Dampfbremse und Unterdeckbahn einbauen.

  4. 4

    Anschlüsse

    Alle Durchdringungen luftdicht anschließen.

Häufige Fragen

Was bringt eine Dachdämmung wirklich?
Spürbar mehr Behaglichkeit und geringere Heizverluste über die Dachfläche. Konkrete Zahlen hängen vom Ausgangszustand ab — pauschale Versprechen wären unseriös.
Kann ich nur die Geschossdecke dämmen?
Ja, wenn der Dachraum unbeheizt bleibt. Das ist oft die günstigste sinnvolle Maßnahme.

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